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Einführung in die feministische Theorie

Endlich steht es fest🖤 Wir freuen uns!!!

FREITAG 17 Uhr VORTRAG FEMINISMUS:

Feminismus ist in aller Munde. Sei es, weil dieser angeblich an allem oder zumindest an der Verwirrung der Geschlechter Schuld ist, oder weil es in liberalen und linken Kreisen ein mittlerweile verbreitetes Themenfeld ist. Doch das war nicht immer so.
Feminismus ist Resultat langer Kämpfe und Auseinandersetzungen in verschiedensten Bereichen.

Im Vortrag soll es um die Bewegung und die politische Theorie gehen. Welche Entwicklungen gab es und wo stehen wir heute? Marxistischer Feminismus, Gleichheitsfeminismus, Queerfeminismus und einige andere Bereiche sollen kritisch betrachtet werden.
Ziel ist, einen groben Überblick zu verschaffen um im Nachhinein eine Diskussion anzustoßen.

Geeignet ist der Vortrag als Einstieg in das Thema, für alle neugierigen und die, die sich weitergehend damit auseinandersetzen wollen.

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Abgesehen davon gibt es ein reichhaltiges Kulturprogramm, Essen und weitere Vorträge, mehr Infos: https://www.facebook.com/events/

Inhalt Feministisches Wochenende

Bini Adamczak:
Vor 101 Jahren brach die Russische Revolution aus. Menschen, die eben noch für Frauen gehalten wurden, zogen sich Hosen an, schoren sich die Haare, griffen zu Zigaretten und Gewehren. Bald darauf ließen sie sich scheiden – ein handgeschriebener Zettel reichte dafür. Die Hülsen vergilbter Geschlechter platzten wie Körner in der Pfanne. Es war – auch – eine queer-feministische Revolution. Sie brachte die Legalisierung von Abtreibung und Homosex sowie erste tapsige Schritte zur Auflösung der Familie. Das kommunistische Glück, ohnehin von einer maskulinen Norm getrübt, hielt nicht lange. Und scheiterte schrecklich. Aber das in der Revolution gegebene Versprechen bleibt lebendig, es ist – offenkundig – noch lange nicht erfüllt. Laut Alexandra Kollontai, erste Ministerin der Moderne, ist es das Versprechen auf eine Welt, deren gesellschaftliche Bindungen von umfassender Zärtlichkeit sind. Sodass die Welt keine Flucht in die Liebe, weil keine Angst vor der Einsamkeit mehr kennt.

Bini Adamczak, freie Autorin, liest aus ihrem neusten Buch «Beziehungsweise Revolution. 1917, 1968 und kommende». Aus einer feministischen Perspektive wird die russische Revolution und die der 1968er Bewegung betrachtet und beide in ein Verhältnis gesetzt. Können dabei Schlussfolgerungen für eine kommende Revolution gemacht und Anforderungen an einen modernen Feminismus gestellt werden? Diesen und anderen Fragen gehen wir am Freitag, 6.9., um 18 Uhr im Club Orange (EinsteinHaus Ulm) nach.

Bini Adamczak lebt in Berlin und arbeitet als Autorin und Künstlerin zu politischer Theorie, queerfeministischer Politik und der vergangenen Zukunft von Revolutionen. Zum Thema veröffentlichte sie 2017 das Buch «Beziehungsweise Revolution: 1917, 1968 und kommende» (edition suhrkamp, 2017).

Veronika Kracher:
Antifaschistische Gruppen und Organisationen betrachten sich selbst häufig als Pioniere zu einer Gesellschaft, die den Kapitalismus überwunden hat. Wenn es jedoch um eine Kritik an den Geschlechterverhältnissen geht oder darum, die eigene patriarchale Sozialisation zu überwinden, scheinen zahlreiche Genossen überfordert. Sexismus, die Reproduktion von traditionell männlichen Verhaltensweisen, das Nutznießen der eigenen Position und sogar sexuelle Übergriffe finden leider auch innerhalb sich emanzipatorisch begreifender Strukturen statt, und selbst Frauen* lehnen als feminin codiertes Auftreten ab. Feministische Kämpfe müssen gegen den Widerstand in den eigenen Reihen ausgefochten werden.

Die Journalistin Veronika Kracher gibt einen Überblick über die ideengeschichtliche Entwicklung feministischer Theorie und Praxis innerhalb der radikalen Linken, setzt sich mit innerlinken Problematiken bezüglich der Geschlechterfrage auseinander und fragt, ob antifaschistischer Kampf und ein „mackerhafter“ Habitus denn so zwingend miteinander einhergehen müssen.

Veronika Kracher ist freie Journalistin für die Konkret, Jungle World und taz. Ihr Fokus liegt auf marxistisch-feministischer Gesellschafts- und Kulturtheorie.

Kleiner Rückblick

Ab und zu fragen uns Menschen, was wir eigentlich so machen. Also haben wir uns gedacht, wir schreiben mal einen kleinen Rückblick von den letzten Wochen.
Ende Juni waren wir bei vielen Veranstaltungen des Festivals Contre le Racism in Ulm.
Bei dem „Klangkost Straßenfest“ waren wir mit leckerer Suppe und einen Infostand dabei.


(Klangkost Straßenfestival 29.06)

Mitorganisiert haben wir einen Workshop zum Thema Geschlecht im Kapitalismus, einen Vortrag von Allgäu-Rechtsaußen und einen Vortrag zu „Identitären im Süden“.

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Feministisches Wochenende

Nun geben wir die wichtigsten Infos raus. Wir freuen uns auf zwei hervorragende Referentinnen:

Radiointerview zu Grauzone

Es gibt ein tolles Interview bei Radio Dreyeckland. Es wird nochmal klar, dass nicht nur ein paar Bands problematisch sind, sondern das gesamte Festival, bei dem rechte Lebenswelten aufgebaut werden. Das Kokettieren mit rechten Gruppen und rechtem Gedankengut zielt ganz klar auf eine neurechten Politik und spielt dieser in die Hände. Ihre Abgrenzungen von ganz weit rechts ist nicht nur unglaubwürdig, sondern sind dabei Teil der Strategie: https://rdl.de/beitrag/rechts-rockt-nicht-proteste-gegen-festival-laichingen

PS: Nächsten Samstag um 14 Uhr auf dem Marktplatz Laichingen: http://nichgut.blogsport.eu/2019/05/23/