Archiv für September 2017

Revolutionäre Stadtteilarbeit

Ein geklauter Artikel von http://lowerclassmag.com/2016/05/revolutionaere-stadtteilarbeit/ (Reblog vom 12.05.16 aus dem Archiv)

Schon seit einigen Jahren ist der Komplex Gentrifizierung, d.h. die administrativ gewollte, ökonomisch bedingte und ordnungspolitisch genutzte Verdrängung einer zumeist sozial schlecht gestellten eingesessenen Bevölkerung durch eine zahlungskräftigere MieterInnenschaft ein Thema in der radikalen Linken. Der Widerstand dagegen drückt sich vielfältig aus: von koordinierten militanten Aktionen über kreative Abwertung bis hin zu den Versuchen einer stadtweiten Vernetzung gegen die Mieterhöhungen und der Arbeit in MieterInneninitiativen. Der große Erfolg blieb bislang aus. Wir wissen, dass gerade der stumme ökonomische Zwang einer der schärfsten ist, dass Erfolge in der politischen und organisierenden Arbeit, gerade im Stadtviertel, sich meist nicht kurzfristig einstellen und auch nicht immer sofort sichtbar werden; es also einen langen Atem braucht, um auch nur mittelfristige Ziele zu erreichen. Einige der uns dabei in den größeren Städten begegnenden Schwierigkeiten wollen wir im Nachfolgenden skizzieren sowie auf der Basis einer zeitgemäßen Klassenanalyse Vorschläge unterbreiten, aber auch bestimmte Entwicklungen innerhalb der sog. „radikalen“ Linken kritisch überprüfen. Ein Gastbeitrag von siempre*antifa Frankfurt/M.

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10. Oktober 2017|18 Uhr|Hemperium Ulm
Offenes Treffen

Offenes Treffen

Am 05.10. um 18 Uhr ist im Hemperium wieder unser offenes Treffen. Kommt vorbei und sprecht uns an.

Wir sind eine kleine Gruppe von Menschen, die sich zusammengeschlossen haben um eine Alternative zu schaffen. Eine Alternative zum Konkurrenzdenken und einer Ellbogengesellschaft. Wir wollen gegen Rassismus, Sexismus und Hass kämpfen. Wir wollen nicht länger zuschauen, wie Menschen in den Tod abgeschoben werden und das Mittelmeer ein Grab der Hoffnungslosigkeit wird. Brechen wir das Schweigen!
Dafür brauchen wir auch Dich!

Lerne uns kennen, zusammen wollen wir versuchen kleine Dinge zu verbessern!

28. September 2017|18 Uhr|Falkenkeller
Kapitalismus – was ist das und was können wir dagegen tun?

Kapitalismus – was ist das und was können wir dagegen tun?

Während du diesen Text liest, verhungern sechs Kinder unter fünf Jahren – laut Unicef 3,1 Millionen Kinder pro Jahr – obwohl es weltweit genug Nahrung gibt, um die Menschheit anderthalb mal zu ernähren. In Deutschland muss – zumindest offiziell! – niemand verhungern. Doch auch hier werden die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher, obwohl Politiker fast jeder Partei erklären, dass das keine wünschenswerte Entwicklung sei. Wohnungen stehen leer, trotzdem finden viele Menschen keine, die sie bezahlen können.

Um diese Absurditäten zu verstehen, werfen wir einen Blick auf das Wirtschaftssystem, in dem wir leben: Wofür wird im Kapitalismus produziert? Welche Interessensgegensätze prallen aufeinander und wie wirkt sich das auf die Situation des Einzelnen aus? Wir diskutieren außerdem, warum reformistische Ansätze zuverlässig in eine Sackgasse führen, Verschwörungsideologien an der Sache vorbeigehen und weshalb es nebensächlich ist, ob einzelne Kapitalist*innen, Manager*innen oder Politiker*innen „gierig“ und „korrupt“ sind.

Referent: xy

Vortrag am 28.09. um 18 Uhr ist der Vortrag im Falkenkeller, Ziegelländeweg 3 (Oberer Donauturm) Ulm.