Archiv für Juli 2017

Aktion in Ulm


Ulm. AktivistInnen des Kollektiv.26 nahmen am traditionellen Schwörmontag in Ulm das Nabada (schwäbisch für „Hinunterbaden“) zum Anlass, um auf die aktuelle Situation von Flüchtlingen im Mittelmeer aufmerksam zu machen.

Schwörst du noch …

Der Schwörmontag findet in Ulm jedes Jahr am vorletzten Montag im Juli statt, in diesem Jahr am 24. Pünktlich um 12 Uhr legte der amtierende Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch seinen Eid auf den großen Schwörbrief ab. Mit den Worten: „Reichen und Armen ein gemeiner Mann zu sein in allen gleichen, gemeinsamen und redlichen Dingen ohne allen Vorbehalt“ schwor er auf die Stadtverfassung aus dem Jahr 1397.

… oder [er]säufst du schon?
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Vögeln gegen den Sexismus

Vögeln gegen den Sexismus – im Gespräch mit dem feministischen Sexshopkollektiv Fuckyeah

In Hamburg gründet sich gerade das Fuckyeah-Sexshopkollektiv, das sich als Gegenentwurf zu konventionellen Sexshops versteht und dem feministischen und sexpositiven Lustmolchtum endlich einen angemessenen Platz in den Köpfen und Herzen der Menschen verschaffen will. Wir haben mit Zarah und Rosa gesprochen, um herauszufinden, was es damit auf sich hat.

Ihr gründet gerade ein feministisches Sexshopkollektiv in Hamburg. Wie kommt‘s?

Zarah: Die Idee entstand am WG-Küchentisch beim Gespräch über die Sexshop-Situation in Hamburg. Uns fiel einfach kein Shop ein, wo wir so richtig gerne hingehen. Ich war dann vor ein paar Jahren in Berlin bei Other Nature und war begeistert von deren Konzept. Danach begann ich im Internet dazu zu recherchieren und fand viele solcher Läden in den USA und fragte mich: Warum nicht auch in Hamburg? Da ich aus der DIY-Kultur komme, lag es nahe, dann einfach selber einen zu eröffnen.

Rosa: Im letzten Sommer haben wir dann angefangen uns zu treffen und konkret zu planen. Weitere Mitstreiter*innen aus dem erweiterten Freundeskreis waren schnell gefunden.

Ihr seid ein Kollektiv. Was heißt das? Warum habt ihr euch für diese Organisationsform entschieden?
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03.August 2017|18 Uhr|Hemperium Ulm
Offenes Treffen

Offenes Treffen

Am 03.08. um 18 Uhr ist im Hemperium wieder unser offenes Treffen. Kommt vorbei und sprecht uns an.

Wir sind eine kleine Gruppe von Menschen, die sich zusammengeschlossen haben um eine Alternative zu schaffen. Eine Alternative zum Konkurrenzdenken und einer Ellbogengesellschaft. Wir wollen gegen Rassismus, Sexismus und Hass kämpfen. Wir wollen nicht länger zuschauen, wie Menschen in den Tod abgeschoben werden und das Mittelmeer ein Grab der Hoffnungslosigkeit wird. Brechen wir das Schweigen!
Dafür brauchen wir auch Dich!

Lerne uns kennen, zusammen wollen wir versuchen kleine Dinge zu verbessern!

Highlight beim „Nabada“ in Ulm

Eines der Highlights beim „Nabada“ in Ulm! Als das Banner der IB baden geht und der Typ, der es runter macht schreit: „Weg mit dem Scheiß“!

Wer auch immer du bist, Respekt Junge!!!

Anmerkung vom 25.07.2017:
Die SÜDWEST PRESSE Online hat heute einen kleinen Artikel zu dem Vorfall veröffentlicht, der nicht korrekt ist.
Die Polizei musste den Mann an dem Seil NICHT dazu auffordern, das Banner runter zu nehmen. Das hat er ganz freiwillig getan. Im Gegenteil – Die Polizei hätte viel früher reagieren müssen, als das Banner von dem Aktivisten der unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehenden IB aufgehängt wurde. Trotz mehrfacher Hinweise haben sie sich jedoch nicht dazu im Stande gesehen einzugreifen. Da muss erst ein Unbeteiligter aktiv werden und den Scheiß abnehmen.

Text von Ulm Nazifrei (Facebook).

Außerdem können wir schon verraten, dass wir beim Nabada mehrere Transpis aufgehengt haben, welche auch wesentlich länger hingen, als das von der IB. Ein Text dazu kommt noch.