Revolutionäre Stadtteilarbeit

Ein geklauter Artikel von http://lowerclassmag.com/2016/05/revolutionaere-stadtteilarbeit/ (Reblog vom 12.05.16 aus dem Archiv)

Schon seit einigen Jahren ist der Komplex Gentrifizierung, d.h. die administrativ gewollte, ökonomisch bedingte und ordnungspolitisch genutzte Verdrängung einer zumeist sozial schlecht gestellten eingesessenen Bevölkerung durch eine zahlungskräftigere MieterInnenschaft ein Thema in der radikalen Linken. Der Widerstand dagegen drückt sich vielfältig aus: von koordinierten militanten Aktionen über kreative Abwertung bis hin zu den Versuchen einer stadtweiten Vernetzung gegen die Mieterhöhungen und der Arbeit in MieterInneninitiativen. Der große Erfolg blieb bislang aus. Wir wissen, dass gerade der stumme ökonomische Zwang einer der schärfsten ist, dass Erfolge in der politischen und organisierenden Arbeit, gerade im Stadtviertel, sich meist nicht kurzfristig einstellen und auch nicht immer sofort sichtbar werden; es also einen langen Atem braucht, um auch nur mittelfristige Ziele zu erreichen. Einige der uns dabei in den größeren Städten begegnenden Schwierigkeiten wollen wir im Nachfolgenden skizzieren sowie auf der Basis einer zeitgemäßen Klassenanalyse Vorschläge unterbreiten, aber auch bestimmte Entwicklungen innerhalb der sog. „radikalen“ Linken kritisch überprüfen. Ein Gastbeitrag von siempre*antifa Frankfurt/M.

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Offenes Treffen

Am 05.10. um 18 Uhr ist im Hemperium wieder unser offenes Treffen. Kommt vorbei und sprecht uns an.

Wir sind eine kleine Gruppe von Menschen, die sich zusammengeschlossen haben um eine Alternative zu schaffen. Eine Alternative zum Konkurrenzdenken und einer Ellbogengesellschaft. Wir wollen gegen Rassismus, Sexismus und Hass kämpfen. Wir wollen nicht länger zuschauen, wie Menschen in den Tod abgeschoben werden und das Mittelmeer ein Grab der Hoffnungslosigkeit wird. Brechen wir das Schweigen!
Dafür brauchen wir auch Dich!

Lerne uns kennen, zusammen wollen wir versuchen kleine Dinge zu verbessern!

Kapitalismus – was ist das und was können wir dagegen tun?

Während du diesen Text liest, verhungern sechs Kinder unter fünf Jahren – laut Unicef 3,1 Millionen Kinder pro Jahr – obwohl es weltweit genug Nahrung gibt, um die Menschheit anderthalb mal zu ernähren. In Deutschland muss – zumindest offiziell! – niemand verhungern. Doch auch hier werden die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher, obwohl Politiker fast jeder Partei erklären, dass das keine wünschenswerte Entwicklung sei. Wohnungen stehen leer, trotzdem finden viele Menschen keine, die sie bezahlen können.

Um diese Absurditäten zu verstehen, werfen wir einen Blick auf das Wirtschaftssystem, in dem wir leben: Wofür wird im Kapitalismus produziert? Welche Interessensgegensätze prallen aufeinander und wie wirkt sich das auf die Situation des Einzelnen aus? Wir diskutieren außerdem, warum reformistische Ansätze zuverlässig in eine Sackgasse führen, Verschwörungsideologien an der Sache vorbeigehen und weshalb es nebensächlich ist, ob einzelne Kapitalist*innen, Manager*innen oder Politiker*innen „gierig“ und „korrupt“ sind.

Referent: Oliver Kube

Vortrag am 28.09. um 18 Uhr ist der Vortrag im Falkenkeller, Ziegelländeweg 3 (Oberer Donauturm) Ulm.

Massiver Polizeieinsatz gegen linke Aktion

Wir stellen uns hinter die Aktivist*innen und verurteilen den überzogenen Polizeieinsatz! In Ulm sind die Repressionen in letzter Zeit immer stärker geworden, was wir so nicht hinnehmen wollen und können. Kein Mensch ist illegal, keine solche Aktion ist illegal!

„Mit einem massiven Einsatz hat die Polizei am Samstag, 16. September, eine Protestaktion gegen einen Stand der AfD in der Ulmer Fußgängerzone unterbunden. Mehrere Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Knapp 15 Menschen wollten am Samstag gegen die AfD und ihren fremdenfeindlichen Wahlkampf protestieren. Wie uns ein Passant berichtete, hatten sich die Menschen in einer offenen Kette mit dem Rücken zum Stand der AfD aufgestellt. Der Passant beobachtete, wie daraufhin Eugen Ciresa, Kreisverbandssprecher der AfD Ulm/Alb-Donau, hinter dem Stand telefonierte. Kurz darauf fuhren fünf Streifenwagen und ein Polizeibus mit Blaulicht vor. Später folgte noch ein Zivilfahrzeug mit Blaulicht.

Friedlicher und ruhiger Protest

Dem Passanten zufolge hatte es weder Parolen noch Pöbeleien der protestierenden Menschen gegeben. Das bestätigte uns auch Eugen Ciresa auf Nachfrage. Es habe auch keine tätlichen Übergriffe gegeben, so Ciresa. Er rief die Polizei nach eigener Aussage nur, da bestimmte Personen aus dem Kreis jedes Mal am Parteistand auftauchten und die AfD somit keinen ungestörten Wahlkampf machen könne.

Die Situation war kurzzeitig unübersichtlich, da mehrere PolizistInnen einzelne Personen aus dem Kreis der Protestierenden festhielten – wohl, um ihre Personalien festzustellen. Unvermittelt erfolgte dann ein Zugriff gegen drei Personen. Sie wurden mit Handschellen fixiert. Ein junger Mann wurde von drei PolizistInnen auf den Boden geworfen und anschließend abgeführt, dies unter Applaus der AfDler.“

Den ganzen Artikel unter: http://www.beobachternews.de[…]

Vortrag: „Sie haben die Pflicht zu schweigen“

Welche Rechte und Pflichten haben wir gegenüber Behörden und Polizisten und welche Strafen können bei verschiedenen Delikten drohen? Oft kommen politisch aktive Leute in Situationen, in denen ihnen Plazwerweise ausgestellt werden, ihre Versammlungen aufgelöst werden oder sie durchsucht werden. Zum Teil kommt es auch zu Hausdurchsuchungen oder Hausbesuchen durch die Polizei.

Wann diese Maßnahmen rechtswiedrig sind und welche Rechte man hat erklärt der Rechtsanwalt Hirschel am 21.09. um 18 Uhr im Falkenkeller Ulm. Seine Meinung zu Aussagen bei der Polizei greift er jedoch schon vorweg: „Sie haben die Pflicht zu schweigen!“

Vortrag am 21.09. um 18 Uhr im Falkenkeller Ulm, Ziegelländeweg 3 (Oberer Donauturm).



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